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Kai Tracid just arrived from Australia and seems totally stessless. Even after this long journey and a gig played somewhere in UK on his way back to Frankfurt. Amazing how this guy seams to be just strain-resistant! “Okay”, the 33-year old admits, “to sit thirty hours in an airplane is pretty tough” But who cares? He had so much fun in Australia. Three weeks he had spend on the other site of the world, DJing in Sydney, Melbourne and other cities down under. All shows sold out. “What is there more to want?”

Kai Tracid is flying by the fast lane. Worldwide. As a result of the annual DJ MAG voting, Kai Tracid was just announced to be one of the top 50 of worlds best DJs for 2005. While other DJs and Producer whine about the techno crises and complain about commercialising, Kai Tracid steps up. Weekends on the decks, weekdays in the studio. For inspiration, he just created some lush Acid Tracks for which he established the label “Acid Files”. This sub label is affiliated to Kai’s independent label “Tracid Traxxx” – one of Germany’s best running vinyl labels, founded in 1998.

Since 1995 it’s been that way. In the past the musical autodidact and electronic student, spend hours in front his computer playing with sounds. By doing that, he discovered his own formula which made him to the high demanded producer and DJ he is now: Trace + Acid = Tracid. “This is my very own Tracid Traxxx sound – trance music with high party energy” Kai explains. “Until today I can’t sing properly, but I have a strong feeling for the emotionality of music”. And there is another point that distinguishes Kai from others in the scene: “I set high value on ambitious lyrics”. An uncommon statement, especially in the club scene.

Since 1997 Kai Tracid appears constantly in the German dance charts, which he hit with several number ones. People like Frank Farian build on Kai’s talent in 1995. Platinum- and gold records were the result. Other acknowledgements like the nomination for the VIVA-Comet (1998) and the Eins live Krone (2003) followed. What had started out with cheap home equipment now turned into a high tech audio laboratory.

After Kai Tracid’s music took over Europe in the past years, his sound is now demanded world wide. “Every weekend I’m on tour, often by plane, destination: abroad” he says. Australia, England, USA, Japan, Italy, Russia, Argentina, Turkey, Brasilia… The dance world seams to listen to Tracid. Hereby Kai Tracid plays club gigs as well as festivals with 35.000 people.

In the scene, the sportive and attractive musician is classified rather shy. Psyched fuss isn’t his style. He’s not into drugs, not into wild looks or crazy haircuts to get attention. “There was never a hype around me, like around some of my colleagues. I guess the reason is that I’m real and staid true to myself” Kai Tracid says. And after a pause he adds: “I have my very own style and did it all my own way!”

His own way, that’s important to him. Kai Tracid has his own point of view; not accepting people patronising him. Right now he’s getting new energy through yoga. “It’s important to take time for yourself, to find your own way and be self-aware”.

Due to his success, he seems to be right: More than 50 releases of his Tracid Traxxx Label had been (or still are) in the dance charts. More than 100 productions were released by Kai Tracid under his name and pseudonyms. As a DJ he is world wide recommended – more than ever. On top come all the guest performances and interviews at several radio stations and his appearance in the Hollywood-movie “Hey DJ!” What is there more to want? What does he want for his future?

„Produce more music. Something eternal. If I would have the choice, together with my biggest idol William Orbit. Do something creative, that’s joy to me – and others.“

 

Man merkt ihm die Anstrengung nicht an. Kein bißchen. Das ist schon irgendwie verwunderlich, ist er doch gerade beispielsweise aus Australien eingeflogen. Auf dem Rückweg nach Frankfurt hat er dann auch noch irgendwo in England aufgelegt. Erstaunlich, wie der Kerl so etwas wegsteckt. „Okay“, gesteht Kai Tracid, „Rund 30 Stunden im Flieger zu sitzen ist manchmal schon ganz schön hart.“ Aber was soll es? Er hat in Australien zum Beispiel viel Spaß gehabt. Drei Wochen war er am anderen Ende der Welt, um in Sydney, Melbourne und anderen Städten down under aufzulegen. Die Clubs waren voll. „Was will ich mehr?“

Kai Tracid ist auf der Überholspur. Weltweit. Erst gerade wurde er offiziell unter die 50 besten DJs der Welt 2005 gewählt. Das hat das jährlich stattfindende internationale Voting des britischen Magazins DJ Mag ergeben.
Während DJ- Kollegen über die Krise des Techno stöhnen und die Kommerzialisierung der Szene bejammern, legt Kai Tracid noch einen weiteren Zahn zu. Am Wochenende an den Turntables, unter der Woche im Studio. Zur Inspiration für sein neues Album produzierte er zuletzt zum Spaß ein paar abgefahrene Acid-Titel, für die er eigens ein Label schuf: Acid Files. Auch dieses Sublabel ist angegliedert an Kais Independent-Label Tracid Traxxx - 1998 gegründet und eines der bestlaufenden Vinyl-Labels Deutschlands.

Seit 1995 geht das schon so. Der musikalische Autodidakt und Elektrotechnikstudent saß damals am Computer und spielte mit Klängen. Dabei entdeckte er für sich eine Formel, die ihm kurz darauf zu einem der gefragtesten Produzenten und DJs werden ließ: Er verband undergroundigen Acid mit euphorischem Trance. „Das ist mein ganz spezieller Sound – elektronische Musik mit hoher Partyenergie“, erklärt Kai. „Ich kann zwar bis heute noch nicht gescheit singen, dafür habe ich ein unglaubliches starkes Gespür für die Emotionalität der Musik.“ Und noch etwas unterscheidet Kai von den meisten seiner Kollegen: „Ich lege höchsten Wert auf inhaltlich anspruchsvolle Texte.“ Das ist bei Clubmusik ein sehr ungewöhnliches Statement.

Seit 1997 ist Kai Tracid fester Bestandteil der Deutschen Dance Charts, die er bereits mit mehreren Erstplatzierungen belegte. Schon Frank Farian baute 1995 auf Kais Gefühl für den Club-Sound, mehrere Gold- und Platinauszeichnungen bestätigten dies. Es folgten weitere Anerkennungen, wie die Nominierung für den Viva-Comet (1998) oder die Eins live Krone (2003). Was mit einfachem Home-Equipement begann, ist heute zu einem technologisch erstklassigen Audiolabor gewachsen.

Nachdem Kai Tracid in früheren Jahren Europa mit seiner Musik eingenommen hat, reißt man sich mittlerweile international um seinen Sound. „Jedes Wochenende bin ich unterwegs zu Auftritten, oft im Flieger Richtung Ausland“, sagt der 33-jährige, der seinen Acid-Trance (daher der Name: Tra-cid) bereits weltweit längst über einer Million Tonträgern verkauft hat. Australien, England, USA, Japan, Italien, Russland, Argentinien, Türkei, Brasilien - die Dance-Welt scheint auf Kai Tracid zu hören. „Dabei legt er in Clubs auf, aber auch in großen Arenen mit 35.000 Leuten.“

Dabei gilt der sportliche und gutaussehende Musiker in der Szene eher als zurückhaltend. Aufgedrehtes Getue ist ihm ein Gräuel. Er nimmt keine Drogen, trägt keine schrägen Klamotten oder gar seltsame Haarschnitte, um aufzufallen. „Um mich gab es nie diesem Medienhype, wie um einige meiner Kollegen. Aber das liegt wohl daran, dass ich ein ganz normaler Mensch geblieben bin. Ich bin ich und ich bin einfach authentisch“, stellt Kai klar. Auf die Frage wo er sich selber in der Szene stehen sehe sagt Kai: „In dieser Szene gibt es Ikonen, die einfach nur gut sind. Dann gibt es Leute, die einfach nur populär sind“, so Kai Tracid, „Und dann gibt es noch mich, den, dem einfach nur die Musik wichtig ist!“
Nach einer Pause fügt er hinzu: „Ich habe meinen ganz persönlichen Stil, meinen ganz eigenen Weg!"

Sein eigener Weg - das ist ihm wichtig. Kai Tracid hat seine eigene Weltsicht, lässt sich nichts vorschreiben. Momentan schöpft er gerne neue Energie aus Yoga-Übungen. „Es ist wichtig, sich Zeit für sich selber zu nehmen, den eigenen Weg und zu sich selber zu finden“.

Sein Erfolg scheint ihm recht zu geben: Auf seinem Label Tracid Traxxx sind über 50 Schallplatten veröffentlicht, die alle in den Dance Charts waren oder sind. Mehr als 100 Produktionen hat Kai bereits unter diversen Pseudonymen veröffentlicht. Als DJ ist er weltweit gefragter denn je, dazu kommen Gastspiele und Interviews bei diversen Radiostationen sowie ein Auftritt in dem Hollywood-Film „Hey DJ!“. Was will er mehr? Was will er für seine Zukunft?

„Mehr Musik produzieren! Etwas für die Ewigkeit und wenn ich es mir aussuchen dürfte, mit meinem großen Idol William Orbit. Etwas Kreatives schaffen was mir Spaß macht - und auch anderen etwas gibt.“

 

Kai Tracid
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